Freitag, 20. Oktober 2017

Geburtstagspulli - genau gleich und doch anders

Der große Räuber hatte Geburtstag. Kaum zu glauben, wie schnell die groß werden. Gerade eben war er noch mein kleines Baby (ok, ein bisschen länger ist es dann doch schon her 😉) und jetzt ist er schon 9. Noch deutlicher wurde das, als ich unser "Geburtstagspulli-Schnittmuster", den Leo von Pattydoo herausgekramt habe und feststellen musste, dass ich die größte Größe schon im letzten Jahr genäht hatte. Ein neues Schnittmuster musste also her. 
Meine Räuber dürfen immer Wünsche bezüglich Passform, Farbe und Thema äußern, so habe ich auch den großen Räuber nach seinen Vorstellungen gefragt. Was dann kam war wohl auch der Grund, warum ich gar nicht so richtig an den Pulli ran wollte. Er legte mir das Trikot seines Lieblingsfußballvereins hin und sagte: "genau so!". Sämtliche Vorschläge meinerseits wie Hoody, Känguruhtasche, Schalkragen usw. wurden abgeblockt. Es sollte gleich sein. Somit war auch die "traditionelle" Raglanform vom Tisch, denn ein Trikot hat normale Ärmel. Und was nun? Tschüß eigene Ideen, ich brauch euch dieses Mal nicht? So wollte ich das eigentlich nicht und ich tat mich schwer, überhaupt mal anzufangen. Dann hatte ich aber eine Idee,... und so ist der Geburtstagspulli gleich und doch (ein kleines bisschen) anders. 😉


... und der große Räuber hat sich riesig gefreut. Das ist ja auch das Wichtigste bei einem Geburtstagspulli. 

Das Schnittmuster ist übrigens Mika von Pattydoo, in Größe 152 mit etwas Platz zum Reinwachsen. Die Streifen habe ich mit Textilfarbe aufgemalt, das Vereinslogo ist ein Aufnäher und Buchstabe und Quadrate sind geplottet. Auf dem Rücken stehen natürlich noch sein Name und als Rückenzahl die 9.

Auch ich habe mich heute gefreut als mich die Mutter eines Mitschülers des großen Räubers angesprochen hat. Ihr Sohn hatte ihr von dem Pulli vorgeschwärmt.

Frei nach dem Motto "Ende gut - alles gut", wünsche ich euch ein schönes Wochenende. Bis bald,

Liebe Grüße, 

Sandra



auf einen Blick:
Schnitt: Mika von Pattydoo in Gr. 152
Stoff: Sweat in rot und Bünchchen in weiß, beides von Buttinette
linked@ Freutag, Made4Boys, kiddikram

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Kunstleder im September - Geobag

Husch, da war er auch schon vorbei der September. Eben noch August und Sommerferien und noch soooo viel Zeit für das Kunstlederprojekt für die Materialrevue. Tja, zu früh gefreut. Irgendwie denke ich immer, in den Ferien hätte ich mehr Zeit zu nähen und jedes Mal muss ich feststellen, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe mit meinem geplanten Kunstlederprojekt zwar angefangen, bin aber noch nicht fertig. Und der Geburtstag des großen Räubers und damit "Abgabetermin" für den Geburtstagspulli rückt auch näher. Beides schaffe ich nicht rechtzeitig. Das musste ich mir nun eingestehen. Geburtstagspulli verschieben geht gar nicht, also brauchte ich einen Plan B für die Materialrevue. Was ein Glück, dass ich bei Maika die Geobag gesehen hatte. Kunstleder war auch noch in meinem Stoffschrank. Aber nur in so fadem Braun. Würde da ein farbiger Reißverschluss ausreichen, um das Ganze aufzupeppen? Irgendwie fand ich die Vorstellung davon nicht überzeugend. Wer mir auf Instagram folgt, hat schon gesehen, dass ich mich zur Zeit auch mit der Sticknadel versuche. So kam dann eins zum anderen. Ich hatte eine Idee im Kopf und wollte unbedingt wissen, ob das funktionieren kann und wie das wirken würde. Stickgarn farblich passend zum Reißverschluss gefunden und das Kunstleder vor dem Zusammennähen der Geobag bestickt. Einen Nähabend habe ich noch "geopfert" und die Geobag genäht in braun-türkis... so gefällt mir auch das braune Kunstleder.



 
Der Schnitt ist übrigens klasse. Die kann man so richtig schön weit öffnen. Da werde ich bestimmt noch die eine oder andere von nähen. Und auch mal die große Variante. Aber  jetzt muss ich mich unbedingt an den Geburtstagspulli machen. Danach geht's dann ganz entspannt mit meinem ursprünglich geplanten Kunstlederprojekt weiter. Die "Arbeit" geht eben nie aus. Macht's gut. 


Liebe Grüße,

Sandra



auf einen Blick:
Schnitt: Geobag von pattydoo (Freebie)
Stoff: Kunstleder und Innenstoff von Buttinette

Dienstag, 26. September 2017

Wiederholung mit Premiere

Bereits letztes Jahr wurden einige beim Wiederholungstäter-Sew-Along von Marietta, Anja und Maika zu Wiederholungstätern. Nun geht der Wiederholungstäter-Sew-Along in die zweite Runde und ich bin wieder gerne dabei. 
Das erste Thema lautet "Für Große". Das kam mir sehr gelegen, konnte ich dies nutzen, um ein schon lange geplantes Projekt fertigzustellen. Meine erste Jeans, mit allem was dazu gehört wie Kappnaht, Jeansknöpfen usw. Aber was hat das nun mit Wiederholung zu tun? Das Schnittmuster boyfriend.hose von Lenipepunkt.  In meinem Post Ende Juni habe ich meine Probehose für diesen Schnitt vorgestellt und schon angekündigt, dass ich eine Jeanshose nähen möchte. Nun ist sie fertig ...


... und ich um einige Erfahrungen reicher und auch etwas ernüchtert. Zwar war ich mir bewusst, dass ich unterschiedliche Stoffe verwende und die Ergebnisse unterschiedlich sein werden. Während die Probehose aus dünner unelastischer Baumwollwebware ist, habe ich für die Jeans einen dünnen Jeansstoff mit etwas Elasthan verwendet. Aber ich hätte nicht gedacht, dass sich das so immens auf das Endergebnis auswirkt. Da die Probehose etwas eng ist, dachte ich, dass das dann mit dem elastischen Jeansstoff passen würde. Aber die ist deutlichl weiter geworden. Am Bund habe ich sogar noch mal einen Zentimeter enger genäht und ich habe immer noch sehr viel Platz drin. Oder muss die Hose noch weiter unten sitzen? So ganz sicher bin ich mir da nicht.


Aber wenn sie auch nicht so geworden ist, wie ich mir das vorgestellt hatte, werde ich sie sicherlich anziehen. Wer weiß, vielleicht wird es ja meine Lieblingshose an den Weihnachtstagen 😉.
Hier nochmal die Probehose. Auf den Bildern sieht man den Unterschied gar nicht so sehr. Allerdings sitzt die kurze Hose am Bauch recht straff und die Jeanshose wird mit einem Gürtel an Ort und Stelle gehalten 😉.

Jetzt wird es aber Zeit, dass sich die Jeans bei den anderen Wiederholungstätern einreiht, während ich mir Gedanken mache, was ich für das nächste Thema "Für Kleine" nähen könnte. Bis dann,
 
Liebe Grüße,
 
Sandra
 


auf einen Blick:
Schnitt: boyfriend.hose von lenipepunkt in Gr. 38
Stoff: dünner Jeansstoff mit Elasthan
linked@Wiederholungstäter-Sew-Along

Freitag, 22. September 2017

Einschulungsfreuden

Ende Juli habe ich euch vom Kindergartenabschied unseres kleinen Räubers berichtet. Nach seinen ersten langen Ferien war es am vergangenen Samstag endlich so weit... die Einschulung...lange herbeigesehnt und mit viel Spannung erwartet. 
Schon vor einer Weile hatte ich vorgeschlagen anstatt einer Schultüte aus Papier zu basteln, eine aus Stoff zu nähen und später ein Kissen daraus zu machen. Er war begeistert von der Idee und hat jedem ganz stolz davon erzählt. Um Enttäuschungen ganz weit aus dem Weg zu gehen, habe ich ihn auch bei der Stoffauswahl mitentscheiden lassen. Manches hätte ich anders entschieden, aber es sollte ja ihm gefallen. 
Passend zu seinem Schulranzen sollte ein Raumschiff auf die Schultüte. Ganz wichtig: keine Rakete. Da gibt es gewaltige Unterschiede. Das Thema hatten wir ja schon bei seinem Geburtstags T-Shirt. So konnte ich auf die Plottdatei zurückgreifen, die auch ein Raumschiff ohne Zahl enthält.



Genäht habe ich nach dem Tutorial von Lillesol&Pelle. Die Stoffe hatte ich fast alle in meinem Stoffschrank. Das Paspelband in neongelb passend zum Schulranzen habe ich aus einer Warnweste selbst gemacht.
Der Plott ist mehrlagig aus neongelber Flexfolie, grauer Flockfolie und nachleuchtender Flexfolie. Aus der nachleuchtenden Folie habe ich noch ein paar Punkte aufgebügelt. Den Namen wollte ich ursprünglich noch mit dem Applikationsstich umranden, weshalb ich etwas mehr Abstand zwischen den Buchstaben gelassen habe. Letztendlich habe ich mich dann doch noch dagegen entschieden und nur mit dem Geradstich drumrumgenäht. Da hätte ich die Buchstaben auch etwas enger zusammennehmen können, dann hätte man den Namen auch als Ganzes lesen können. Der Perfektionist in mir war kurz davor, alles nochmal zu machen. Aber ich denke als Kissen ist es dann ganz gut so.  
Für alle, die irgendwann ihre erste Schultüte nähen an dieser Stelle mein Tipp: Soll das Motiv und/oder der Name gut zu sehen sein, dann konzentriert euch auf das mittlere Drittel.


Auf dem Schulranzen sind um das Raumschiff einige Punkte aufgestickt und Strahlen an den Triebwerken. Das habe ich auch für die Schultüte übernommen. Zu guter Letzt noch eine geplottete Erde aus der nachleuchtenden Folie ganz weit unten.


Der kleine Räuber hat sich riesig gefreut und konnte es kaum erwarten endlich die Schultüte zu öffnen. Drinnen war neben einem Buch und Süßigkeiten auch noch etwas Genähtes.
Zur Zeit sieht man immer wieder Rechenketten als Geschenke für Schulanfänger. Als Rechenmäuse oder -raketen habe ich sie schon gesehen. Zum Thema Raumschiff wollte mir nicht wirklich etwas einfallen. So habe ich aus Resten von der Schultüte ein Mäppchen (wieder nach dem Schnittmuster Pencil Pouch von noodlehead) genäht und die Schnur in die Naht des Futters eingenäht. So kann er die Rechenkette aufräumen und wenn er sie irgendwann nicht mehr braucht ist sie ganz schnell abgeschnitten und er kann das Mäppchen noch für Kleber, Schere, Stifte usw. verwenden.
 
 
Der Einschulungstag war ein voller Erfolg. Der kleine Räuber hat sich sehr gefreut. Die erste Schulwoche ist jetzt schon um, aber es ist alles in allem eine spannende Zeit. Und auch wenn der Kleine nun schon ein Großer ist, freue ich mich sehr mit ihm. 
Euch allen ein schönes Wochenende. Bis bald.

Liebe Grüße,

Sandra


auf einen Blick:
Schnitt: Schultüte: Lillesol&Pelle, Mäppchen: Pencil Pouch von noodlehead
Plott: Raumschiff von *hier*; Erde aus dem Buch "Mein Silhouette Hobbyplotter"
 
 

Mittwoch, 13. September 2017

Pencil Pouch

Normalerweise räume ich Stoffreste, die nach Fertigstellung eines Nähprojektes auf dem Nähtisch liegen geblieben sind, in eine Schachtel, wo sie dann vielleicht irgendwann mal wieder herausgeholt werden. 

Nicht so, als ich meinen Onkel Knorke fertig hatte. Da wollte es der Zufall, dass ich kurz zuvor bei Ronja über die Pencil Pouch von noodlehead gestolpert war, die ich unbedingt probieren wollte. Den Schnitt habe ich an die Größe meiner Jeanststoffreste angepasst. So ist die Pencil Pouch etwas kleiner als im Original, aber für mich genau richtig.



 

  
Im Großen und Ganzen bin ich ganz zufrieden, allerdings würde ich keine Paspel mehr einnähen. Auf dem oberen Bild sieht man, dass die Paspel am Reißverschluss etwas beult. Vielleicht könnte man alternativ die Kordel in der Paspel etwas zurückschneiden. Auch mit dem Zusammennähen an den Reißverschlussenden muss ich mich nochmal auseinandersetzen. Da habe ich noch nicht die perfekte Lösung für mich gefunden. Ich kann ja noch ein paar nähen und üben 😉.
Auf jeden Fall eine tolle Möglichkeit Reste zu verwerten, denn die freuen sich schließlich auch, wenn sie von einem trostlosen Dasein in einer dunklen Restekiste verschont bleiben.


Liebe Grüße, 

Sandra


auf einen Blick:
Stoffe: siehe hier
Schnitt: Canvas Pencil Pouch von noodlehead

Montag, 4. September 2017

Kork im August III - Onkel Knorke

In den letzten Tagen habe ich schon von meinen Erfahrungen mit verschiedenen Korkstoffen anhand eines Stiftemäppchens, Aufnäher auf einem T-Shirt und einem Armband berichtet.
Was mir aber fast noch am besten gefällt und wie man Korkstoff wohl am häufigsten verarbeitet sieht, ist Kork als Kombistoff bei Taschen. Korkstoff (zumindest mein dickerer) ist aufgrund seiner Festigkeit ein wunderbarer Taschenboden und bietet farblich einen tollen Kontrast zu vielen Stoffen.
Meinen dickeren Korkstoff habe zwar ich ohne konkrete Pläne gekauft, hatte aber schon von Anfang an einen Taschenboden im Hinterkopf.

Als ich Anfang August Jeansstoff vernäht habe (das Ergebnis kommt bald), hatte ich plötzlich meine Tasche mit Korkstoffboden vor Augen. Den dazu passenden Stoff haben meine Instagram-Follower schon gesehen. Mein erster Versuch Stoff zu bestempeln. Nicht perfekt aber ziemlich genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte.



Mit etwas gelb als Farbtupfer hatte ich die perfekte Farbkombination für meinen ersten Onkel Knorke gefunden. Den Schnitt, habe ich schon lange auf meiner Festplatte, doch bisher noch nicht genäht. Nun hat sich aber bei mir die Notwendigkeit nach einer schulterfreundlichen "Hand"-Tasche ergeben. D.h. nicht das ganze Gewicht wie bisher auf einer Schulter hängend rumtragen, sondern gleichmäßig auf beiden Schultern verteilt. Mit Baumwollgurtband, denn das schneidet nicht so ein wie Nylon.

Ich gebe zu, ich hatte etwas Bedenken, ob sich die Ecken bei dem dicken Kork gut ausformen lassen, aber die waren absolut unbegründet, wie ihr auf dem Bild sehen könnt.

Für das Futter habe ich einen grau-weißen Punkte-Stoff gewählt, der auch noch auf meinem Nähtisch rumlag. Ein paar praktische Details wie Innentasche aus gelbem Stoff und ein Schlüsselband damit Handy und Schlüssel schnell zur Hand sind, durften nicht fehlen.



Noch leer, aber bereit für den ersten Ausflug... schnell noch ein Bild gemacht.


Den ersten Praxistest hat er auch schon mit Bravur bestanden. Neben meinem normalen Handtascheninhalt, war auch noch eine Trinkflasche und eine Packung Kekse drin. Da passt ne ganze Menge rein und trotzdem war er angenehm zu tragen.


Das Zuziehen des Beutels ist zwar nicht ganz so einfach wie bei einem normalen Turnbeutel mit doppelter Kordel, aber daran kann ich mich gewöhnen. Ich mag den Turnbeutel mit Gurtband. Da passt einfach alles. Was war euer letztes Nähprojekt, bei dem ihr so rundum zufrieden wart?

Liebe Grüße, 

Sandra


auf einen Blick:
Schnitt: Onkel Knorke
Stoff: Jeans von stoffe.de, Kork von Buttinette, Paspel und Gurtband von Wunderland-der-Stoffe, grauer Punktestoff aus dem örtlichen Stoffladen

Samstag, 2. September 2017

Kork im August II - Armband

Gestern habe ich es schon angedroht angekündigt, ich habe noch ein paar Kork-Ergebnisse. Heute möchte ich euch etwas zeigen, das ich zuerst aus dem dünneren Kork machen wollte, was aber überhaupt nicht gut ausgesehen hat. Mit dem dickeren Kork-Stoff hat es dagegen wunderbar geklappt. Ein Armband, das aus einem Stück geflochten wird.


Die Anleitung dazu gibt es *hier*. Die ist eigentlich für (Kunst-)Leder 😉 (Achtung Zaunpfahl), geht aber mit (dickerem) Korkstoff genau so gut. Leider hatte ich keinen passenden Metall-Druckknopf, weshalb ich auf ein KamSnap ausgewichen bin. Das Armband gefällt mir sehr gut, vorallem weil es angenehm leicht ist. Ich könnte mir auch vorstellen, einen Teil des Korkstücks vorher mit Acryl- oder Stofffarbe zu bepinseln oder betupfen. Als Verschluss wäre auch die Schließe von einer alten Armbanduhr denkbar. Ihr seht, da ist noch ganz viel möglich.
Das Armband darf sich nun auch zu den tollen Kork-Ergebnissen in der Materialrevue gesellen und ich verschwinde mal ganz schnell an die Nähmaschine, das nächste Stück Kork wartet auf mich 😉. Bis bald,


Liebe Grüße, 

Sandra

Freitag, 1. September 2017

Kork im August - Stiftemäppchen

Wer häufiger bei mir liest, der weiß, dass ich die Materialrevue meist dazu nutze, um Dinge umzusetzen, die schon lange auf meiner ToSew-Liste stehen. Im August war dies anders. KORK - lautete das Monatsthema. Ein Material, das ich tatsächlich noch nie verarbeitet habe. Umso mehr freute ich mich darauf, meine Erfahrungen damit zu sammeln. In weiser Voraussicht hatte ich mir schon frühzeitig ein Stück Korkstoff zugelegt. Da im Juli auch noch das Losglück bei der Materialrevue auf meiner Seite war, konnte ich sogar mit zwei verschiedenen Korkstoffen experimentieren. Tatsächlich sind beide Stoffe sehr unterschiedlich. Während der eine eher aus kleinen Korkstückchen besteht und sehr sehr dünn ist, ist der andere dicker (Dicke ca. 1mm) und die einzelnen Korkstückchen sind größer. Trotzdem sind beide Stoffe sehr weich und dadurch gut zu verarbeiten. Ihr habt wahrscheinlich schon erraten, dass ich mehrere Sachen genäht habe. Ja, ich werde ich den nächsten Tagen noch ein paar Kork-Ergebnisse zeigen und dann auch immer dazuschreiben, welchen Kork ich verwendet habe.

Das erste Experiment habe ich euch schon *hier* gezeigt. Das war der dünne Korkstoff, der sich wunderbar aufnähen lies und überhaupt nicht aufgetragen hat. Leider musste ich inzwischen feststellen, dass das Experiment auf Dauer schief gegangen ist, denn Kork ist leider nicht in der Waschmaschine waschbar. Tja, schon schade, aber andererseits wieder um eine Erfahrung reicher und der Aufwand für das Täschchen hielt sich ja in Grenzen.

Heute möchte ich euch nun mein zweites Kork-Ergebnis zeigen. Das naheliegendste bei Korkstoff war ein Täschchen. Ein Stiftetäschchen wie ich es *hier* schon mal gezeigt habe sollte es werden. Recht einfach und schnell genäht. Wieder aus dem dünnen Kork. Rein optisch gefällt es mir schon mal sehr gut.
 

Hier nun meine Erfahrungen: Der Korkstoff lies sich gut nähen, überraschend einfach wenden und auch das Absteppen war nicht anders als z.B. bei Webware. Und das unruhige Muster ist sehr von Vorteil, weil man die Löcher kaum sieht, wenn man doch mal trennen muss.

Innen kam mal wieder das Lieblingsstöffchen zum Einsatz.

 


An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an Maika und Janet für das tolle Stöffchen und natürlich für die Materialrevue, dank der ich nun auch Korkstoff vernäht habe.

Wenn ihr wissen wollt, was aus dem dickeren Korkstoff geworden ist, dann schaut morgen noch mal vorbei. Und bis dahin gibt's bei der Materialrevue bestimmt noch viel mehr tolle Ideen.

Liebe Grüße, 

Sandra

Donnerstag, 24. August 2017

... und noch ein Shirt - FrauJOSY

Und wieder ist es ein Schnitt von fritzi & schnittreif der es mir angetan hat. Schaut doch mal bei meinen Labels unter "schnittreif", welche der schnittreif-Schnitte ich schon genäht habe.
Dieses Mal war es die FrauJOSY. Die Raglanärmel mit den Aufschlägen musste ich einfach haben. Wie von fritzi & schnittreif gewohnt ist auch die FrauJOSY ein einfacher Schnitt, der schnell genäht ist (wenn man den Knoten im Kopf beim Nähen des Ärmelaufschlags mal gelöst hat). Für das erste Exemplar habe ich nicht das beste Stöffchen gewählt, weil ich bei schnittreif häufig zwischen Größe S und M liege. Genäht habe ich Größe M aus einem gut abgelagerten Baumwolljersey ohne Elasthananteil aus meinem Stoffschrank. Größe M ist vielleicht etwas weiter als der Schnitt eigentlich gedacht ist, aber ich mag es nicht so eng anliegend und der Stoff fällt schön. Bei einem festeren Stoff wäre M aber wohl zu weit (für mich: unbedingt bei der Stoff- und Größenwahl berücksichtigen!)
Ich mag FrauJOSY und die nächste folgt hoffentlich bald.


Einen kleinen Hingucker wollte ich noch haben und habe lange überlegt ob wohl eine Stickerei, ein Plott oder doch etwas gestempeltes passen würde. Nichts von all dem ist es geworden. Stattdessen habe ich ein kleines Täschchen aus Korkstoff aufgenäht. Denn Korkstoff ist bei der Materialrevue das Material des Monats im August. Und es geht auch noch super schnell: ausschneiden, aufnähen, Fertig!



Ab 1. September gibt's hier noch mehr Korkideen zu sehen. Vielleicht kann ich dann auch schon berichten, wie sich das Korktäschchen in der Waschmaschine verhalten hat. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, euch dann wieder hier begrüßen zu dürfen. Ach ja, über Kommentare freue ich mich natürlich auch 😉. Bis bald,

Liebe Grüße, 

Sandra



01.09.2017 Anmerkung:
Meine FrauJOSY hat nun den ersten Waschgang hinter sich und ich muss mit Bedauern feststellen, dass Kork nicht in der Waschmaschine gewaschen werden kann. Die Korkschicht hat sich von der textilen Trägerschicht gelöst. Für meine FrauJOSY bedeutet das, die Korktasche bzw. das was davon übrig geblieben ist, kommt wieder ab und ich werde mir etwas anderes überlegen.



auf einen Blick:
Schnitt: FrauJOSY von fritzi&schnittreif in Gr. M
Stoff: Baumwolljersey ohne Elasthan aus meinem Vorrat
linked@ RUMS

Donnerstag, 10. August 2017

Vichy

Auf der Nadelwelt hatte ich ein Stöffchen entdeckt, aus dem ich unbedingt ein Oberteil haben wollte. Ich hatte auch eine Vorstellung, wie es aussehen soll, hatte aber kein entsprechendes Schnittmuster parat. Nach ein bisschen Recherche auf meiner Festplatte fand ich den Schnitt Vichy von Schnittquelle (übrigens ein Freebie!), der in etwa meinen Vorstellungen entsprach. Zumindest was den Ausschnitt und die Grundform betrifft, denn Vichy ist eigentlich ein Kleid mit langen Ärmeln. Meine Idee war also Ärmel und Länge einfach zu kürzen und aus dem Kleid ein Shirt zu machen. Das Ganze wollte ich aber zuerst testen, bevor ich mich an mein tolles Stöffchen wage. Zufällig fand sich noch ein Jerseystoff mit Vichykaro in meinem Vorrat, der als Teststoff eingesetzt werden wollte.



Das Ergebnis hat mir gut gefallen und so durfte auch das Stoffschätzchen ein Shirt werden. 
Ich mag es sehr! Der Stoff fühlt sich toll an und Farbe und Muster machen das Shirt zum Allroundtalent, das sowohl zur Jeansshort als auch zur hellen Leinenhose passt. Eindeutig Lieblingsteilpotenzial!




Jetzt wünsche ich mir nur noch das passende Wetter zurück. Bis dahin darf meine Shirt Vichy einen (kurzen) Ausflug zu RUMS machen.


Liebe Grüße, 

Sandra


auf einen Blick:
Schnitt: Vichy von schnittquelle (Freebie) in Gr. 38 (für mich: NZ 1,5 zugeschnitten mit 0,7cm NZ genäht)
Stoff: Rumbatropfen von Tante Ema
linked@ RUMS

Sonntag, 6. August 2017

Webware im Juli III - Lavendelherzen

Für Webware gibt es so viele Verwendungsmöglichkeiten und man kann selbst noch so kleine Reste weiterverarbeiten. So habe ich den Juli der Materialrevue zum Anlass genommen gleich noch einen Haken auf meiner "Langzeit-to-Sew-Liste" zu setzen. 
Ich mag den Duft von Lavendel. Im Garten streiche ich oft mit der Hand durch die Büsche und rieche daran. Schon lange wollte ich mir den Duft ins Haus bzw. in den Schrank holen und Lavendelsäckchen nähen. Nun sind es Lavendelherzen geworden. 
 
 
 
 
An den eingenähten Bändern kann ich sie im Schrank an die Kleiderstange binden. Oder in Bettnähe aufhängen, denn Lavendel wirkt nicht nur beruhigend, sondern soll auch Stechmücken fernhalten. Das werde ich auf jeden Fall testen. 
Noch sind die Herzen nicht gefüllt, der Lavendel muss noch trocknen und bis dahin schicke ich meine Lavendelherzen zur Materialrevue und zu Wir machen Klarschiff.
 
 
Liebe Grüße, 
 
Sandra

Donnerstag, 3. August 2017

Webware im Juli II - Leseknochen

Hurra, ich habe jetzt auch einen! Leseknochen habe ich schon einigen genäht. Nur noch keinen für mich. Wenn da die Materialrevue im Juli nicht die perfekte Gelegenheit ist. Webware stand auf dem Plan. Da musste ich es endlich schaffen. Genäht ist ein Leseknochen wirklich schnell und die Stoffauswahl hat auch nicht allzu lange gedauert, da ich mich an die Stoffe gehalten habe, die sowieso schon in Form von Kissen auf unserem Sofa Platz gefunden haben. 


Wenn ich keinen vergessen habe ist das mein 7. Leseknochen. Wie viele habt ihr schon genäht?

Liebe Grüße, 

Sandra 


 

Dienstag, 1. August 2017

Webware im Juli

Nach SnapPap im Juni stand der Juli der Materialrevue ganz im Zeichen der Webware. Webware ist der Stoff, der bei mir neben Jersey mit Sicherheit am häufigsten vernäht wird. Deshalb wird es bei mir im Juli mehrere Beiträge zur Materialrevue geben. Den Anfang macht ein Kombiprojekt aus SnapPap und Webware, sozusagen der Übergang vom Juni zum Juli.

Das Webware-Stöffchen ist ein ganz besonderes Schätzchen. Ich hatte es bei Janet gesehen und bewundert, woraufhin sie mir ihr aller letztes Stückchen geschickt hat. So lieb von dir, Janet. Da versteht sich natürlich von selbst, dass davon kein bisschen verschwendet werden durfte. Was also daraus machen? Auf keinen Fall sollte das Schätzchen im Schrank versauern um auf den "perfekten" Auftritt zu warten.
Also einmal in der Mitte durchgeschnitten, mit SnapPap kombiniert und schon wurde daraus ein schönes Täschchen, das nun auf meinem Nähtisch immer neben mir steht und meine Nähmaschinenfüße beherbergt.


Ich mag Webware und SnapPap als Kombi. SnapPap gibt dem Täschchen den nötigen Stand und die geknautschte Optik passt wunderbar zu den Vintage-Rollern, findet ihr nicht?

Nun darf das Täschchen noch schnell bei der Materialrevue und natürlich bei Taschen und Täschchen vorbeiflitzen, bevor es auf meinem Nähtisch dauerhaft einparkt.


Liebe Grüße,

Sandra

Montag, 31. Juli 2017

Abschiedsgeschenke II

Nun ist sie also vorbei... die Kindergartenzeit. Heute ist der letzte Tag für den kleinen Räuber im Kindergarten. Fast 8 Jahre haben wir unsere Räuber dort hin gebracht und gewusst, dort sind sie gut aufgehoben, dort fühlen sie sich wohl und dürfen eine tolle Kindergartenzeit erleben. Nette Kontakte sind entstanden, jeden Tag ein kleines Pläuschchen mit den Erzieherinnen und auch anderen Eltern. Nun ist dieser Abschnitt zu Ende. Traurig bin ich schon ein bisschen, aber so ist der Lauf der Zeit und wir dürfen ganz viele tolle Erinnerungen mitnehmen. Aus ein paar "Kontakten" sind inzwischen sogar gute Freunde geworden, für die ich sehr dankbar bin. Die bleiben uns auf jeden Fall erhalten.

Zu so einem Abschied gehören auch einige besondere Aktionen wie Schulanfängerübernachtung, besondere Ausflüge und ein Abschiedsfest. Auch ein Abschiedsgeschenk von den Schulanfängern für den Kindergarten, ein Set aus bunten Jongliertellern, haben wir besorgt und ich durfte es verpacken. Dafür war das meterlange bunt bestempelte Geschenkpapier, das ich schon auf Instagram gezeigt habe. Den Teil in gelb-rot habe ich für die Schul-Abschiedsgeschenke verarbeitet und schon hier gezeigt.


Findet ihr nicht auch, dass das Papier aussieht, als ob sich ganz viele bunte Jonglierteller drehen? Ich könnte jetzt erzählen, dass das so geplant war, die Verpackung passend zum Geschenk, aber nee, das ist reiner Zufall und mir auch erst viel später aufgefallen.

Die Erzieherinnen sollten auch ein kleines Dankeschön erhalten. Dafür hat der kleine Räuber in den letzten Wochen fleißig gewerkelt. 
Bei Bine bin ich auf die Marmoriertechnik aufmerksam geworden und wollte das auch mal versuchen. Hier bot sich nun eine passende Gelegenheit. Aus den ursprünglich geplanten Blumentöpfchen wurden allerdings marmorierte Schraubgläser. Mit einem geplotteten Schriftzug aus weißem Vinyl versehen und mit selbstgebackenen Müslikeksen gefüllt (die waren auf den Fotos noch nicht drin), hat der kleine Räuber sie heute Morgen ganz stolz an seine Erzieherinnen verteilt.




Danke für eine tolle Kindergartenzeit, in der sich unsere Räuber so toll entwickelt haben, ihre Talente entfalten konnten und auf jeden individuell eingegangen wurde. 

Ab September startet dann auch für den kleinen Räuber das nächste große Kapitel "Schule". Doch jetzt wollen wir erstmal die Ferien genießen (und die Schultüte machen) 😉.

Liebe Grüße,

Sandra


linked@ montagsfreuden

Freitag, 28. Juli 2017

Abschiedsgeschenke

Endlich Ferien! Ich hätte nie gedacht, dass ich das sagen würde. Doch nach dem "Kindergarten- und Schuljahresabschlussstress" der letzten Wochen freue ich mich auf die Ferien. In den letzten Wochen wurden hier Abschiedsgeschenke gewerkelt, Feste organisiert und ein "Noch-vor-den-Ferien"-Termin jagte den anderen. Das ist nun (fast) geschafft. 
Auch wenn es für "Nicht-Lehrer-Eltern" eine organisatorische Herausforderung ist 7 Wochen Kinderbetreuung zu stemmen und in der Zeit die Räuber (bei hoffentlich gutem Wetter) bei Laune zu halten und dabei noch den eigenen Wünschen und Vorstellungen gerecht zu werden, überwiegt noch(?) die Vorfreude. Weniger Termine, weniger "mach bitte, wir müssen los", dafür mehr gemeinsame Räuberzeit, Schlafanzug bis zum Mittagessen und was uns eben noch so einfällt. Deshalb ist dies mein Ferien-Freutags-Post, bestimmt noch ein Plätzchen beim Freutag findet.

Zum Beginn der Schulferien möchte ich euch noch eine Bastelei zeigen, die ich für die Verabschiedung einer Lehrerin gewerkelt habe. 
Für diverse Anlässe hatte ich schon Karten gebastelt oder geplottet. Und auch dieses Mal habe ich dies gerne übernommen, als die Anfrage kam. Herr S. hat die Karte wieder nach einer Vorlage aus dem Buch "Mein Silhouette Hobbyplotter" ausgeschnitten. Ich bin schon ein bisschen verliebt in den schnittigen Typen 😉.


Und da er sowieso schon dabei war, durfte er die Karte auch gleich noch schreiben. Mit dem Stiftehalter kann man wunderbar Texte schreiben lassen, perfekt ausgerichtet und in astreiner Schönschrift. Ich wurde sogar für meine schöne Handschrift gelobt 😉 (was ich aber sofort aufgelöst habe).
 

Für alle, die dies auch probieren möchten hier noch ein Tipp für die Auswahl der Schrift: Die Schrift sollte möglichst dünn sein, denn der Plotter macht beim Schreiben genau das Selbe wie beim Schneiden: er fährt die Konturen der einzelnen Buchstaben nach. Bei breiten Schriften sind dann die Umrisse auf dem Papier, im Gegensatz zu dünnen Schriften, wo die Umrisslinien so dicht nebeneinanderen sind, dass sie aussehen wie eine. 
Wer sich im Netz nach kostenlosen Schriften umsieht, sollte auf jeden Fall darauf achten, dass die Schrift auch seltene Buchstaben wie z.B. Umlaute enthält.

Auch beim Abschiedsgeschenk durfte ich kreativ tätig werden. Die Schüler hatten Bilder für die Lehrerin gestaltet, die zu einem Buch gebunden wurden. Die Gestaltung von Deckblatt und Rückseite wurde mir anvertraut. 
Meine Instagram-Follower haben sich vielleicht schon gefragt, was aus dem vielen bestempelten Papier geworden ist.


Mit Acrylfarbe und Stempeln à la Frau Nahtlust habe ich meterweise Packpapier bestempelt. Einen Teil davon habe ich mit Buchbinderleim und Karton in Vorder- und Rückseite verwandelt. Herr S. hat mir auch hier geholfen und weiße Vinylfolie in ein schönes Schriftbild verwandelt. 

Mit diesem Post ist nun auch für mich das Schuljahr abgeschlossen. Der kleine Räuber hat noch zwei Tage Kindergarten, dann endet auch für ihn diese wunderbare Zeit. Was wir dafür gewerkelt haben werde ich in einem Kindergartenabschlusspost zeigen.

Damit wünsche ich euch einen guten Start in die Ferien und für die, die schon mittendrin stecken noch gute Nerven und ganz viel Spaß. 


Liebe Grüße, 

Sandra

 
 

Sonntag, 16. Juli 2017

Babyschühchen mit passender Schuhschachtel

Lange bevor ich nähen konnte habe ich Stricken gelernt. Viele Pullis, Socken und Babyschühchen sind schon entstanden. Leider komme ich inzwischen kaum noch dazu. Unter anderem deshalb, weil ich noch viel lieber an der Nähmaschine sitze. Für ein kleines Mädchen, das ich gerne mit etwas Selbstgemachtem willkommen heißen wollte, habe ich dann mal wieder zu den Stricknadeln gegriffen und den Faden in ein Paar Babyschühchen verwandelt.


Eine passende "Schuhschachtel" habe ich wieder in dem Buch "Mein Silhouette Hobbyplotter" gefunden. Gleich mit passendem Print. Auch die Vorlage für den Storch ist aus dem Buch. So musste ich Herr S. nur die farblich passenden Materialien zur Verfügung stellen und zum Schluss noch ein bisschen kleben.



 
Es macht so viel Spaß für jemand anderen zu werkeln und alles auf einander abzustimmen. Und da ich nicht so viele Mädchen im Umfeld habe, habe ich es besonders genossen.

Die nächsten Tage werden hier noch mehr Geschenke und Verpackungen entstehen. Schuljahr und Kindergartenzeit neigen sich dem Ende zu, da sind wir schwer beschäftigt. Peu à peu werde ich dann alles zeigen. Euch noch ein schönes Wochenende, egal ob ihr es aktiv oder eher relaxt angeht.

Liebe Grüße, 
Sandra



auf einen Blick:
Babyschühchen nach eigenem Muster
Geschenkschachtel und Storch: Vorlagen aus "Mein Silhouette HobbyPlotter"

linked@ kiddikram, made4girls.

Freitag, 7. Juli 2017

Sport vs. "Kunst"

Wenn meine Räuberbande gebannt vor der Flimmerkiste sitzt, weil Jogis Jungs hinter dem runden Leder herjagen, dann gibt es für mich zwei Möglichkeiten

1. ich setze mich dazu und schaue mehr oder weniger interessiert mit
2. ich suche mir ein Alternativprogramm.
Am Sonntag habe ich mich für Möglichkeit Nr. 2 entschieden, denn wann sonst hat man mal 90 Minuten seine Ruhe 😉.

Ich wusste auch gleich, was ich machen will. Ein Projekt von meiner "Langzeit-Ideen-Liste" sollte endlich einen Haken bekommen.
Wer mein Blog schon etwas länger verfolgt erinnert sich vielleicht an mein "Kunstwerk", das ich nun schon vor über einem Jahr geschaffen habe. Damals hatte ich mir vorgenommen, so etwas öfter mal zu machen und hatte auch schon eine Vorlage in dem Buch "Mach was Buntes" gefunden, an der ich mich gerne versuchen wollte. Das Material war wie immer schnell besorgt, ... aber die Umsetzung wartete auf den perfekten Moment. Bis jetzt. 






Ist es nicht schön, wenn ein Abend für alle Familienmitglieder mit so tollem Ergebnis endet?! Während des Fußballspiels haben wir noch festgestellt, dass die Farben meines Bildes (rot-schwarz-weiß) genau mit den Trikotfarben der beiden Fußballmannschaften übereinstimmen. Zufälle gibt es!

Ich bin so froh, dass ich es endlich angegangen bin und freue mich sehr über mein neues Bild. Ehrlich gesagt hätte ich mir nicht zugetraut, dass ich das so hinkriege. Kennt ihr das auch? Mit welchem Projekt habt ihr euch schon mal selbst überrascht?


Liebe Grüße, 

Sandra 



auf einen Blick:
Material: Acrylfarbe
Vorlage aus "Mach was Buntes" 
linked@ Freutag